Tipps und Tricks


Ständig neue Gesetzesänderungen bringen auch immer mehr Unsicherheit in die Bevölkerung wenn es um das Thema Rente geht.
Gedanken um eine etwaige Zusatzrente zu der Altersrente wird und sollte sich in der heutigen Zeit jeder machen. Das Angebot der Finanzdienstleister reicht von der staatlich geförderten Riesterrente bis hin zu Kapitalbildenden Lebensversicherungen die bei Erreichen des Rentenalters ausgezahlt werden.
So kann für einige sicherlich eine Zusatzrente mit Kapitalverzehr über einen Zeitraum von einigen Jahren in Betracht kommen, was mit der Riesterrente nicht vorgesehen und möglich ist.


Da auch die Altersgrenze mit der man in die gesetzliche Rente gehen kann immer wieder verändert wurde, macht sich verständlicherweise eine Verunsicherung in der Bevölkerung breit. Fakt ist, jeder Mensch, der vor 1947 geboren wurde, für den bleibt es bei einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren. Eine Anhebung des Rentenalters auf 66 und 67 Jahre erfolgt ab dem Geburtsjahr 1959 mit einer Steigerung von zwei Monaten pro Jahrgang. Das bedeutet dass ein Versicherter, der nach 1963 geboren ist, generell erst mit 67 Jahren das Rentenalter erreicht. Schon dadurch wird es vor allem für diese Personengruppe zu Versorgungslücken kommen.
Bürger die die Altersrente vorzeitig in Anspruch nehmen müssen, erhalten nicht den vollen Rentenbetrag, sondern müssen eine Rentenminderung in Kauf nehmen. Einige Arbeitgeber gleichen diesen finanziellen Verlust durch Abfindungszahlungen die im Rahmen bestehender Sozialpläne in den einzelnen Unternehmen festgelegt sind, aus. Da es diese Möglichkeit der Überbrückung immer seltener gibt, kann der Versicherte einen Antrag auf eine Ausgleichszahlung bei der zuständigen Rentenversicherung gestellt werden. Um diesen Antrag zu stellen, muss der Bürger mindestens 54 Jahre alt sein und die Ausgleichszahlung wird höchstens bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres gezahlt werden. Generell kann diese Ausgleichszahlung auch noch beantragt und gezahlt werden, wenn der Bürger schon Altersrente mit dem jeweiligen Rentenabschlag bezieht.
Diese wirkt sich dann ab dem Folgemonat der ersten Rentenauszahlung aus und sollte auf alle Fälle beantragt werden.
Seit dem 1. Januar 2008 dürfen sich auch Rentner 400 Euro im Monat dazu verdienen.


Eingeführt werden soll ab den 1. Januar 2012 eine Altersrente für langjährig versicherte Bürger. Das bedeutet dass ein Bürger der zu diesem Zeitpunkt 65 Jahre alt ist und eine Wartezeit von 45 Jahren erfüllt, ohne Rentenabschlag seine Altersrente beziehen kann. Angerechnet zu den Jahren der Wartezeit werden aber keine Zeiten der Schulausbildung, des Studiums sowie von Arbeitslosigkeit oder Empfang von Hartz IV. Damit wird der Personenkreis der Anspruch auf diese Rente haben könnte erheblich eingeengt.

Weiterführende Informationen finden Rentner auf Aktive-Rentner.de