Die Betriebliche Altersvorsorge


Die betriebliche Altersvorsorge stellt eine Option zur Altersvorsorge dar, die für die meisten Arbeitnehmer infrage kommt, um ihre Lebenshaltungskosten auch im Rentenalter begleichen zu können. Bedingt durch den demografischen Wandel in den Industrieländern, werden die Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung nicht mehr ausreichen, um damit den Lebensstandard zu halten, geschweige denn, sich auch im Rentenalter etwas besonderes erlauben zu können. Die Leistungen aus der staatlichen Rente werden durch den demografischen Wandel in Deutscxhland sogar in Zukunft noch weiter kontinuierlich sinken. Es werden immer mehr ältere Menschen in Deutschland leben und immer weniger junge Bürger geboren. Somit ist das System der Rente in Gefahr, wonach die jungen, erwerbstätigen Arbeitnehmer mit ihren Zahlungen dafür sorgen, dass die Rentner ihrerseits monatliche Zahlungen erwarten können.

Aus diesem Grund sollte man früh genug darüber nachdenken, selbst für die spätere Absicherung – unabhängig von den Leistungen aus der niedrigen Rentenversicherung – ein Modell der Altersvorsorge zu wählen. Betriebliche Altersvorsorge ist vielen Arbeitnehmer noch kein Begriff. Dass man als Arbeitnehmer eine Menge an Potenzial verschenkt, wenn man sich nicht über diese Form der Altersvorsorge infomiert, sollte klar werden. Aus dem Bruttogehalt des Arbeitnehmers werden jährlich bis zu 4.440 Euro steuer- und bis zu 2.640 Euro sozialversicherungsfrei eingezahlt.
Steuern müssen hier erst gezahlt werden, sobald der Arbeitnehmer in Rente ist. Ein nicht zu verleugnender Vorteil der betrieblichen Altersvorsorge.

Weitere Möglichkeiten, neben der betrieblichen Altersvorsorge, wären die Option sich um eine Kapitalanlage wie zum Beispiel eine Immoblie zu kümmern, oder als erwerbstätiger Arbeitnehmer bereits frühzeitig eine Lebensversicherung abzuschließen. Staatlich geförderte private Renten wie die Rürup-Rente oder die Riester-Rente sind weitere Alternativen zur privaten Altersvorsorge.