Die Private Krankenversicherung


In der gesetzlichen Krankenversicherung sind die meisten Versicherungsnehmer gesetzlich versichert. Eine Alternative zu der Gesetzlichen ist eine Private Krankenversicherung abzuschließen. Dafür bedarf es allerdings einiger Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen.


Der Unterschied zwischen der Privaten Krankenversicherung (PKV) und der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) besteht darin, dass in der gesetzlichen Krankenversicherung jeder aufgenommen wird im Gegensatz zur privaten Krankenversicherung, die nur für Besserverdienende und für Beamte (die frei wählen können) vorgesehen ist.

 

Leistungseinschränkungen bei Krankenkassen

In der gesetzlichen Krankenversicherung sind aufgrund der akuten Geldnot weitere Leistungseinschränkungen geplant. So wird dem Patient z.B. ein preiswerteres Medikament verordnet das von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird. Will der Patient jedoch ein Medikament was er z.B. besser verträgt, muß er dieses selbst zahlen.
Die Leistungen der privaten Krankenversicherung liegen gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung deutlich auf einem höheren Niveau.
Der Beitrag in der privaten Krankenversicherung richtet sich nach Geschlecht, Eintrittsalter, dem Gesundheitszustand und den gewünschten Leistungen des jeweils zu Versicherten. Dabei gilt je jünger der Versicherte desto günstiger ist der Beitrag.
Der Versicherungsnehmer erhält genau wie in der gesetzlichen Krankenversicherung einen Zuschuss für die nicht erwerbstätigen Familienangehörigen (z.B. Ehefrau und Kinder). Der Zuschuss beträgt 50% der Krankenversicherungsprämie jedoch nicht mehr als die Hälfte der durchschnittlichen Höchstbeiträge der gesetzlichen Krankenversicherung.
Im Krankheitsfall bietet die private Krankenversicherung bestmögliche medizinische Versorgung. Diese umfassen die neusten Behandlungsmethoden, Chefarztbehandlung oder die Wahl zwischen einem Ein- oder Zweibettzimmer. Weitere verschiedene Leistungsarten wie z.B. im Zahnbereich können individuell in den Vertrag aufgenommen werden. Diese umfassen auch die Krankenhaustagegeldversicherung, Krankentagegeld, Pflegepflichtversicherung, Pflegezusatzversicherung und eine Auslandsreisekrankenversicherung.

 

Abrechnung

Die Abrechnungerfolgt über die Kostenerstattung, d.h. die in dem Versicherungsvertrag vereinbarten Kosten werden abzüglich der vorher festgelgten Selbstbeteiligung zurück erstattet
Für alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung besteht nach einer Beitragserhöhung in einer Zeit von vier Wochen ein Sonderkündigungsrecht. Gehören Versicherungsnehmer nicht zu der Gruppe in eine private Krankenversicherung zu wechseln, besteht die Möglichkeit eine Krankenzusatzversicherung bei einer privaten Krankenversicherung abzuschließen.
Die Kündigungsfrist beträgt 2 Monate. Werden für ein Kalenderjahr keine Leistungen geltend gemacht, bieten viele Gesellschaften eine Beitragsrückerstattung an.

Die privaten Krankenversicherungen haben ihre Leistungen auf die Bedürfnisse der Versicherten abgestimmt mit dem Ziel im Krankheitsfall die individuelle Absicherung des Versicherungsnehmers zur Verfügung zu stellen. Die einzelnen Anbieter unterscheiden sich in den Tarifen aber auch in den Beiträgen, deshalb ist ein Vergleich der einzelnen privaten Krankenversicherungen angebracht.

 

Empfehlenswerte Anbieter und Referenzen

Private Krankenversicherungen die durch die Stiftung Warentest oder der Zeitschrift "Das Kapital" empfohlen werden sind unter anderen die DKV, Singnal, Hanse Merkur, Deutscher Ring, AXA um nur einige zu nennen.