Die Wohn-Riester Rente


Im Jahr 2002 wurde eine private Altersvorsorge mit staatlicher Fördermöglichkeit in Deutschland eingeführt. Erfinder und daher Namensgeber dieser Altersvorsorge war der ehemalige Bundesarbeitsminister Walter Riester. Ziel dieser Altersvorsorge ist eine private Vorsorge vor Altersarmut mit den Möglichkeiten der Aufstockung durch staatlichen Förderungen.


Die Riesterrente ist eine private Altersvorsorge die aufgrund ihrer staatlichen Förderung nicht von jeder Person in Anspruch genommen werden kann. Die Riesterrente richtet sich vor allem an Arbeitnehmer, Arbeitslose, Studenten oder Auszubildende. Selbstständige oder zum Beispiel Beamte können keine Riesterrenten- Versicherung abschließen. Ein besonderes Merkmal der Riesterversicherung ist der besondere Schutz, weder die Einlagen werden auf anderen Leistungen angerechnet oder können gepfändet werden.

Aufgrund diverser Änderungen wie zum Beispiel die Streichung der Eigenheimzulage kam es auch bei der Riesterrente im Jahr 2006 zu Änderungen und Erweiterungen in der Nutzungmöglichkeit. Eine wesentliche Änderung bei der Riesterrente ist die Verwendungsmöglichkeit zur Anschaffung einer Immobilie. Bis zu dieser Änderung war die Nutzung vom angesparten Kapital in der Riesterrente für die Finanzierung von einem Eigenheim nicht möglich.
Seit 2006 können Versicherungsnehmer aus der Riesterrente nun Kapital entnehmen. Wieviel Kapital dies im Einzelfall ist hängt davon ab wieviel der Versicherungsnehmer bereits in die Riesterrente eingezahlt hat.

Je nach Höhe der Summe die man aus der Riesterrente entnimmt so muss diese in einem festgelegten Zeitraum wieder einbezahlt werden. Zinsen oder dergleichen fallen aber hierbei nicht an.

Nachteilig bei der Nutzung der Finanzierung einer Immobilie über das Wohnriester ist die Besteuerung. Je nach Wahl erfolgt eine nachträgliche Besteuerung der Immobilie. Ein weiterer Nachteil ist, wenn man die Immobilie, die man mit der Riesterrente finanziert hat, verkaufen möchte. Insbesondere dann wenn die Finanzierungssumme aus der Riesterrente noch nicht vollständig wieder in die Altersvorsorge einbezahlt wurde. Verwendet man den Erlös aus dem Verkauf nicht für eine neue Immobilie muss man entweder den offenen Betrag in seine Riesterrente einzahlen oder entsprechend versteuern.

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