Vor- und Nachteile der Berufsunfähigkeitsversicherung


Das Risiko einer Berufsunfähigkeit wird leider oftmals von vielen jungen, erwerbstätigen Arbeitnehmern unterschätzt. Man muss nur einen Unfall erleiden oder durch eine schwerwiegende Krankheit den Anschluss verlieren. In Deutschland sind die häufigsten Leiden, die zu einer Berufsunfähigkeit führen, Schäden am Bewegunsapparat (Wirbelsäule, Knochen etc.) oder psychische Leiden.
Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) sorgt dafür, dass im Falle einer Berufsunfähigkeit der Erwerbslose nicht vor dem finanziellen Ruin steht. Dieser Fall kann schnell eintreten. Hier muss jedoch angemerkt werden, dass auch der Staat finanzielle Unterstützung bietet, wenn eine erwiesene Unfähigkeit vorliegt, einen Beruf weiterhin auszuüben.
Die staatlichen Leistungen werden als gesetzliche Erwerbsminderungsrente bezeichnet und sehen vor, dass der Geschädigte weiterhin höchstens 30 Prozent des bisherigen Bruttolohns erhält. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente wird ferner nur geleistet, wenn die berufsunfähige Person keinen Beruf mehr über einen Zeitraum von drei Stunden täglich ausüben kann.
Somit sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Betracht gezogen werden, für den Fall, dass ein gewisser Lebensstandard definitiv beibehalten werden möchte. Doch bei der Menge an Anbietern müssen auch Vor- und Nachteile der Berufsunfähigkeitsversicherung genannt werden.
Ein individueller Anbietervergleich ist unabdingbar, denn die Prämien und damit verbundenen Leistungen variieren teilweise erheblich voneinander. Auch sind die Auswahlverfahren der Anbieter  mitunter sehr rigide, bedingt durch die Tatsache, dass enorme Summen im Fall der Berufsunfähigkeit geleistet werden müssen. Dieser Fakt stellt natürlich gleichzeitig auch den größten Vorteil für den Kunden dar.