Erwerbsunfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt


Ewerbsunfähig ist ein Versicherter, dessen Leistungsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen so gemindert ist, daß er auf nicht absehbare Zeit eine Erwerbstätigkeit nicht mehr in gewisser Regelmäßigkeit ausüben kann oder eine Erwerbstätigkeit zwar in gewisser Regelmäßigkeit ausüben kann, aber aus ihr nur Einkünfte erzielen kann, die ein Siebentel der monatlichen Bezugsgröße nicht übersteigen.

Erwerbsunfähigkeit liegt auch vor, wenn einem nur zu Teilzeitarbeit fähigen Versicherten der Arbeitsmarkt für Verweisungstätigkeiten verschlossen ist.
Grundlage für das Vorliegen von Erwerbsunfähigkeit ist, daß der Versicherte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, auf dem allgemeinem Arbeitsmarkt durch eine Tätigkeit seinen Unterhalt zu bestreiten.

Bei der Einschätzung des verbliebenen Restleistungsvermögens ist daher von allen Tätigkeiten auf dem allgemeinem Arbeitsfeld auszugehen. Auf dem allgemeinem Arbeitsmarkt überhaupt nicht mehr oder unter halbschichtig arbeitsfähige Versicherte sind in der Regel erwerbsunfähig. Halb- bis untervollschichtig arbeitsfähige Versicherte erhalten eine Erwerbsunfähigkeitsrente, wenn der Teilzeitarbeitsmarkt verschlossen ist.