Befristung der Renten


Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit werden grundsätzlich als Renten auf Zeit gewährt, es sei den, es ist unwahrscheinlich, daß die Minderung der Erwerbsfähigkeit behoben werden kann. Eine Rente wegen Erwerbsminderung wird demnach nur als Dauerrente geleistet, wenn schwerwiegende medizinische Gründe gegen eine Behebung der Erwerbsminderung sprechen. Die Beweislast dafür liegt beim Versicherten. Die Befristung der Erwerbsminderungsrenten erfolgt für längstens 3 Jahre und kann beliebig oft wiederholt werden.


Die Befristung kann im Hinblick auf die Zahlung einer Rente während Maßnahmen zur Rehabilitation auch ohne Angabe eines bestimmten Datums erfolgen, wenn vor oder bei der Bearbeitung des Rentenantrages Leistungen zur Rehabilitation gewährt werden. Es kann dann bestimmt werden, daß die Rente mit Ablauf des Kalendermonates endet, in dem die Leistung zur Rehabilitation ausläuft.


Befristete Renten wegen Erwerbsminderung werden im Gegensatz zu Dauerrenten nicht vor Beginn des 6. Kalendermonates nach Eintritt der Minderung der Erwerbsfähigkeit gewährt. Das führt dazu, daß die Krankenkassen in der Regel Krankengeld bis zum 7. Kalendermonat zu gewähren haben. Für den versicherten ist diese Regelung zumeist günstiger, da das Krankengeld in der Regel höher als die Rente ist.