Rentenverfahren


Der Eingang des Antrages beim zuständigem Leistungsträger setzt das Rentenverfahren in Gang. Um festzustellen, ob und in wie weit eine Minderung der Leistungsfähigkeit vorliegt, ist in der Regel ein ärztliches Gutachten erforderlich. Falls erforderlich werden weitere Untersuchungen bei Fachärzten veranlaßt, deren Befunde in den Gutachten Berücksichtigung finden. Liegen bereits von anderen Sozialleistungsträgern (z.B. Arbeitsamt, Unfallversicherungsträger, Rehaberichte der Krankenkassen) verwertbare Untersuchungsergebnisse vor, werden diese zur Feststellung der Minderung der Erwerbsfähigkeit herangezogen. Die Auswertung der Gutachten und Befunde erfolgt durch sozialmedizinische Sachverständige. Deren Aussagen zum Leistungsbild liegen der Entscheidung der Sachbearbeitung über die Gewährung einer Rente oder deren Ablehnung zu Grunde. Bis zu einem Rentenbeginn ab dem 01.01.2000 ist zuvor jedoch stets zu prüfen, ob durch geeignete Rehabilitationsleistungen die Erwerbsfähigkeit des Versicherten wiederhergestellt, wesentlich gebessert oder der Eintritt von Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit verhindert werden kann.