Bewertung nach dem Beruflichen Rehabilitierungsgesetz


Zum Ausgleich von Nachteilen von Verfolgten in der ehemaligen DDR wird durch das Zweite SED-Unrechtsbereinigungsgesetz festgelegt, daß als Verfolgte anerkannte einen Ausgleich in der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten. Dazu werden von den Rehabilitationsbehörden auf Antrag Festlegungen getroffen, wie der Versicherte in der Rentenversicherung ohne die Verfolgungsmaßnahmen zu stellen ist.

Diese fiktiven Versicherungsverläufe sind für die Rentenversicherungsträger bindend. Durch den Rentenversicherungsträger ist die Rente einmal ohne die rehabilitierten Zeiten und dann unter Anwendung der Rehabilitationsbescheinigungen zu berechnen. Die höhere Rente gelangt dann zur Auszahlung.