Renten wegen Alters


Auch der Bereich der Altersrenten wurde durch das Rentenreformgesetz 1999 vollständig umgestellt. Nachdem schon durch das Rentenreformgesetz 1992, das Gesetz zur Förderung des gleitenden Überganges in den Ruhestand und das Wachstums- und Beschäftigungsförderungsgesetz festgelegt wurde, das der Bezug von Altersrenten vor Vollendung des 65. Lebensjahres durch Abschläge ausgeglichen werden soll, entfallen nunmehr für Versicherte die nach dem 01.01.1952 geboren sind die meisten Altersrenten. Lediglich die Altersrente für Schwerbehinderte kann dann noch mit entsprechenden Abschlägen mit 60 Jahren bezogen werden, die Altersgrenze für die Altersrente für langjährig Versicherte wird auf das 62. Lebensjahr vorgezogen. Für Versicherte, die vor 1952 geboren wurden gelten bis dahin verschiedene Übergangsbestimmungen. Diese Änderungen durch das Rentenreformgesetz 99 wurden durch das Gesetz zur Korrektur der Sozialversicherung und zur Sicherung der Arbeitnehmerrechte ausgesetzt.

Aktuelle Regelungen privater Altersvorsorge, wie z. B. bei der Rüruprente oder der Riesterrente (inkl. Riester-Fondssplänen oder Wohnriester) finden Sie im entsprechenden Bereich unter "Renten".