Altersrente für langjährig Versicherte


Für Versicherte, die vor dem 01.01.1948 geboren sind haben Anspruch, wenn

  • das 63. Lebensjahr vollendet wurde und
  • die Wartezeit von 35 Jahren mit rentenrechtlichen Zeiten erfüllt ist.

Für Versicherte, die nach dem 31.Dezember 1936 geboren sind, wird die Altersgrenze angehoben. Eine vorzeitige Inanspruchnahme der Rente ist bei der Hinnahme von Abschlägen möglich. Die Anhebung der Altersgrenze und die vorzeitige Inanspruchnahme regeln sich nach dem entsprechend Gesetz. Für Versicherte, die in der Zeit vom 01.01.1948 bis zum 31.10.1949 geboren sind, richtet sich die Altersgrenze für die vorzeitige Inanspruchnahme der Altersrente für langjährig Versicherte nach den Vorgaben. Die Altersgrenze von 63 Jahren wird für Versicherte, die

  • vor dem 01.01.1942 geboren sind und 45 Jahre mit Pflichtbeitragszeiten für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit zurückgelegt haben, dazu zählen jedoch nicht Zeiten des Bezuges einer Leistung des Arbeitsamtes, oder
  • bis zum 14.02.1941 geboren sind und am 14.02.1996 Voruhestandsgeld oder Überbrückungsgeld der Seemannskasse bezogen haben

Für Versicherte, die nach dem 01.11.1949 geboren wurden, besteht Anspruch auf Rente für langjährig Versicherte, wenn

  • das 62. Lebensjahr vollendet wurde und
  • die Wartezeit von 35 Jahren mit rentenrechtlichen Zeiten erfüllt ist.

Für jeden Monat, den die Rente vor dem 65. Lebensjahr in Anspruch genommen wird, vermindert sich der Zugangsfaktor um 0,0003, bei einem Bezug der Rente ab dem 62. Lebensjahr wird sie also um 36 Monate mal 0.3% = 10,8 % gekürzt.