Die Regelaltersrente


Altersrente: Wohin führt der Weg

Die Rentenversicherung und Ihre Anstalt haben sich der aktuellen Lage in Deutschland Jahr für Jahr im infomativen Bereich stetig angepasst. Die Rentenzahler werden regelmäßig über den aktuellen Stand einschließlich der Hochrechnungen benachrichtigt.
Folgt der Rentenzahler diesem Benachrichtungswesen ganau, so wird er zu dem Schluss kommen müssen, dass nur diejenigen eine ordentliche Rente auf dem Niveau des derzeitigen Einkommens erhalten, die wesentlich mehr als 1.200 Euro brutto verdienen.
Alle Arbeitnehmer, die weniger als 1.200 Euro verdienen, werden wohl zum Ablauf Ihrer Lebensarbeitszeit unter dem Grundsicherungssatz liegen.
Dies heißt im Klartext : Die Bürger mit einem Bruttoeinkommen von unter 1.200 Euro müssen Sozialhilfe beantragen, um eine Wohnung halten zu können, um genügendes Essen und Trinken zu haben und um ein einigermaßen sorgenfreies Leben haben zu können.


Sehenden Auges geht aber der Staat in Deutschland in diese Problematik. Kein führender Politiker oder führende Politikerin sieht diese prekäre Situation oder will einfach diese Situation nicht sehen.
Es wäre unbedingt nötig, endlich eine Reform der Altersvorsorge in Anriff zu nehmen. Sämtliche Berechnungen von Experten führen zu einem desolaten Ergebnis, sollte die Rentenversicherung weiterhin im bisherigen Schema verbleiben.
Derzeit müssen drei Arbeitnehmer einen Rentner versorgen! Dieses Verhältnis passt absolut nicht in die Struktur, zumal die Bevölkerung Deutschlands zur Zeit sehr stark schrumpft.
Eine Reform ist überfällig, und noch nicht einmal angesagt. Wohin kann eine solche Reform gehen?
Nur die kapitalgestützte Form scheint in der Lage, das Altersproblem zu lösen. Geht man die Wirtschaftsdaten sorgfältig durch, so muss man Börsengeschäfte eindeutig ablehnen, das Risiko eines Totalverlustes erscheint zu hoch.
Auch Festgeld und Tagesgeldanlagen bringen lediglich 3-4 % Rendite, sind also ungeeignet.
Eine solche Rendite erwirtschaftet die Rentenversicherung derzeit auf das eingesetzte Kapital.


Was bleibt noch übrig an Kapitalanlagen? Längerfristig wären Investitionen in erneuerbaren Energien schon sinnvoll, allerdings ist die Rentenversicherung nicht finanzkräftig genug, längerwährende Investitionen zu schultern.
Es verbleibt wohl nur noch die Investition in Immobilien, wobei die Renditen durchaus bei 8 % angesiedelt sind. Immerhin wäre es eine Verdoppelung der jetzigen Erträge und es erscheint möglich, dass die Altersrente dann eine ausreichende Höhe erreicht.