Alternativmodell: Riester Rente


Die Riester-Rente wurde seit 2002 eingeführt und bildet eine Alternative zur privaten Altersvorsorge.

Eine Riester-Rente kann in der Regel jede Person für sich abschließen. Wer mittels seiner beruflichen Aktivit
ät in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, bekommt auf jeden Fall die Finanzspritze vom Staat. Darüber hinaus können von der Riester-Förderung und ihren Vorteilen Angestellte , Arbeiter, Auszubildende, Beamte, Richter, Soldaten, Landwirte, Wehr- oder Zivildienstleistende und Selbstständige – wenn sie in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind – profitieren.
Wer die
vollständigen Zulagen vom Staat für die Riester-Rente bekommen möchte, der sollte ab dem Jahr 2008 wenigstens 4% seines Brutto-Einkommens in den Riester-Vertrag als Beitrag zahlen.
Wer weniger einzahlt, erh
ält auch prozentual weniger Förderung.


  • Vorteile der Riester-Rente:

- Riester-Rente bietet Versicherungsschutz bei Hartz IV und Arbeitslosigkeit
- Die Auszahlung der Riester-Rente findet mit Rentenbeginn statt -
lebenslange Rente -
- bei Tod des Versicherungsnehmers besteht die
Möglichkeit zur Übertragung
- Zulage wird j
ährlich mit verzinst
- schon
ab 5,- EUR ist es möglich monatlich zuzügliche Riester-Förderung zu erhalten
- Bei Immobilienfinanzierung bildet einen Vorteil, wenn man über Riester-Rente verfügt, der
Vertrag ist bis 30% beleihbar


  • Risikolebensversicherung:

Der Abschluss einer Risikolebensversicherung ist für Alleinerziehende und junge Familien ein Muss. Diese sind häufig von einem einzigen Einkommen abhängig; gesetzliche Ansprüche gibt es nicht oder nur eingeschränkt und man muss die Ausbildung der Kinder sicherstellen. Auch für Kredit- und Darlehensnehmer ist eine Risikolebensversicherung unerlässlich. Viele Banken verlangen für die Vergabe eines Kredits den Abschluss einer Risikolebensversicherung. Unverheiratete Paare oder kinderlose Verheiratete sollten eine Risikolebensversicherung in erster Linie dann überlegen, wenn sie mit hohen monatlichen Belastungen rechnen sollten, zum Beispiel Kredite, hohe Mietkosten usw.

Mit einer Risikolebensversicherung hat der Versicherungsnehmer die Möglichkeit im Falle seines vorzeitigen Todes seine Hinterbliebenen finanziell abzusichern.

Im Vergleich zur Rentenversicherung oder der Kapitallebensversicherung eignet sich die Risikolebensversicherung nicht als Geldanlage für die private Altersvorsorge, denn die Auszahlung der Leistungen erfolgt nur im Todesfall des Versicherten während der Vertragslaufzeit. Am Ende des Vertrages bekommt der Versicherte in der Regel kein Geld zurückgezahlt. Dafür bietet die Risikolebensversicherung schon für relativ geringe Beiträge einen hohen Versicherungsschutz.


Die Höhe der Beiträge ist von bestimmten Faktoren wie Alter, Beruf, Geschlecht, Gesundheitszustand und Laufzeit der Versicherung abhängig. Auch die Ausübung einiger Risikosportarten wie Fallschirmspringen oder Tauchen kann die Höhe des Beitrages beeinflussen.

Eine Risikolebensversicherung ist es möglich auch mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu kombinieren. Dabei kann man zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen: Man kann entweder nur eine Beitragsbefreiung festlegen, das heisst, dass man im Falle einer Berufsunfähigkeit keine Beiträge für seine Risikolebensversicherung bezahlen muss. Alternativ besteht die Möglichkeit zusätzlich auch die Zahlung einer monatlichen Rente im Falle einer Berufsunfähigkeit zu vereinbaren.